
Joanna Gypser postet regelmäßig auf LinkedIn. Und wenn sie postet, fällt es auf. Nicht weil sie besonders laut ist, sondern weil man beim Scrollen kurz innehält. Das Bild passt. Der Ton stimmt. Man erkennt sie sofort.
Das ist kein Zufall. Hinter ihren Posts steckt ein Portfolio an Bildern, das sie bei verschiedenen Gelegenheiten aufgebaut hat. Bilder, die sie bei der Arbeit zeigen, in verschiedenen Outfits, in verschiedenen Stimmungen. Wenn sie einen Post vorbereitet, muss sie nicht spontan ein Foto schießen. Sie wählt einfach das passende aus.
Genau das ist der Punkt, um den es in diesem Artikel geht.
LinkedIn braucht Bilder. Aber welche?
Nicht jedes Bild funktioniert auf LinkedIn gleich gut. Ein Foto, das du auf Instagram postest, muss dort anders wirken als auf LinkedIn. Der Kontext ist ein anderer. Die Menschen, die es sehen, haben andere Erwartungen.
LinkedIn ist eine Plattform, auf der Geschäfte angebahnt werden. Auf der Entscheidungen fallen. Auf der Menschen beurteilen, ob sie dir vertrauen wollen. Das klingt groß, aber es ist die Realität. Dein Bild ist ein Teil davon.
Das heißt nicht, dass es steif oder distanziert sein muss. Im Gegenteil. Bilder, die Persönlichkeit zeigen, schneiden auf LinkedIn oft besser ab als rein repräsentative Fotos. Aber sie sollten zur Botschaft passen. Zum Text. Zum Moment.
Das Fotoshooting als Basis
Wenn ich mit Kunden ein Fotoshooting plane, denke ich fast immer auch an LinkedIn. Nicht nur an das eine Profilfoto, sondern an das, was danach kommt. Die Posts. Die Stories. Die Bilder, die über Monate immer wieder gebraucht werden.
Ein gutes Fotoshooting gibt dir genug Material für mindestens drei bis vier Monate. Manchmal mehr. Ich selbst lasse mir alle drei bis vier Monate neue Bilder machen, weil ich genau weiß, wie schnell ein Portfolio aufgebraucht ist, wenn man regelmäßig postet.
Was dabei wichtig ist: Die Bilder müssen vielseitig sein. Verschiedene Outfits, verschiedene Stimmungen, verschiedene Settings. Ein Bild, das dich bei der Arbeit zeigt. Eines, das dich nachdenklich zeigt. Eines, das zeigt, dass du Spaß hast an dem, was du tust. Wenn du nur eine Sorte Bild hast, wirst du dich bei jedem Post wiederholen.
Was bei der Vorbereitung eines Fotoshootings konkret hilft und wie du das am besten planst, liest du hier: So bereitest du dich auf dein Fotoshooting vor. Welche Bildideen dabei entstehen können, zeigt dir dieser Artikel: 19 Bildideen für deine Marke.
Bildsprache ist keine Dekoration
Das Bild in einem LinkedIn-Post macht etwas mit dem Menschen, der es sieht. Es entscheidet, ob jemand stoppt oder weiterschrollt. Es entscheidet, ob jemand den Text überhaupt liest. Und es transportiert eine Botschaft, die du mit Worten allein nicht sagen könntest.
Bildsprache bedeutet: Was zeige ich? Wie wirke ich? Was soll das Bild beim Betrachter auslösen? Das sind Fragen, die ich in jedem Vorgespräch stelle. Nicht weil ich die Antworten besser weiß als du, sondern weil du sie kennen musst, bevor wir anfangen zu fotografieren.
Joanna nutzt ihre Bilder zum Beispiel so: Sie hat ein Foto, auf dem ihr Zeigefinger nach oben zeigt und ihr Gesicht fragend wirkt. Darunter steht eine Frage, die ihre Follower zum Nachdenken bringt. Das Bild verstärkt den Text. Es gibt dem Post eine Energie, die ein reines Textbild nicht hätte.

Wie du ein Bild für einen Post auswählst
Wenn du ein Bild für einen Post auswählst, frag dich zuerst: Was ist die Kernaussage dieses Beitrags? Dann schau, welches Bild diese Aussage unterstützt. Nicht jedes Foto passt zu jedem Text. Manchmal ist ein nachdenkliches Bild besser als ein lächelndes. Manchmal ist ein Bild bei der Arbeit stärker als ein Porträt.
Außerdem: Achte auf Jahreszeiten-Unabhängigkeit. Wenn du ein Bild im Sommerpulli postest, wenn draußen Schnee liegt, wirkt es seltsam. Bei einem Fotoshooting plane ich deshalb immer verschiedene Looks, damit du das ganze Jahr flexibel bist.
Und dann gibt es noch Canva. Ein einfaches Tool, das kostenlos funktioniert und das du nutzen kannst, um Bilder für LinkedIn zu formatieren. Das richtige Format für einen LinkedIn-Post ist 1350 mal 1080 Pixel. Du kannst dort dein Bild hochladen, Text drüberlegen, deine Markenfarben einsetzen und alles einheitlich halten. Das stärkt den Wiedererkennungswert über viele Posts hinweg.
Alternativtext: Der Schritt, den fast alle vergessen
LinkedIn erlaubt es dir, zu jedem Bild einen Alternativtext zu hinterlegen. Das ist zum einen wichtig für Barrierefreiheit, also für Menschen, die Bilder nicht sehen können. Zum anderen ist es eine Chance, das Bild noch einmal in Worte zu fassen.
Ein guter Alternativtext beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist, und zwar konkret. Nicht “Frau lacht”, sondern: Was tut sie? Was ist im Hintergrund? Was wirkt das Bild? Das kostet eine Minute und macht einen Unterschied.
Was du wirklich brauchst, um regelmäßig zu posten
Die größte Hürde bei LinkedIn ist nicht der Text. Es ist das Bild. Wer kein gutes Bildportfolio hat, schiebt Posts auf. Wer kein passendes Foto findet, postet gar nicht. Das kenne ich aus Gesprächen mit vielen Selbständigen.
Ein Fotoshooting löst dieses Problem grundlegend. Du hast danach Material. Du musst nicht überlegen. Du kannst einfach posten. Das ist der eigentliche Wert, den gute Fotos für deinen LinkedIn-Auftritt haben.
Was bei einem Fotoshooting mit mir entsteht und wie andere damit umgehen, siehst du in den Referenzen. Und wann der richtige Moment für neue Bilder ist, liest du hier: Wann Fotoshooting buchen? 6 Zeichen, die du kennst.
Lass uns herausfinden, was möglich ist. Hier kannst du ein kostenloses Kennenlerngespräch buchen.
Bilder, die zur Botschaft des Posts passen und Persönlichkeit zeigen. Das können Porträts sein, Bilder bei der Arbeit oder Fotos, die eine Emotion transportieren. Entscheidend ist nicht das perfekte Foto, sondern das passende.
Ein gutes Fotoshooting gibt dir genug Material für drei bis vier Monate, manchmal mehr. Wichtig ist, dass die Bilder vielseitig sind: verschiedene Outfits, verschiedene Stimmungen, verschiedene Settings. Dann wiederholst du dich nicht.
Nicht unbedingt. Canva ist ein einfaches, kostenloses Tool, das dir hilft, Bilder für das richtige Format zu optimieren und Text oder Markenfarben einzufügen. Aber du kannst auch ein Bild ohne Bearbeitung posten, wenn es stark genug ist.
Der Alternativtext beschreibt, was auf einem Bild zu sehen ist. LinkedIn ermöglicht es, ihn bei jedem Bild zu hinterlegen. Er ist wichtig für Barrierefreiheit und hilft dir, die Aussage des Bildes noch einmal in Worte zu fassen.
Das hängt von deiner Strategie ab. Wichtiger als die Häufigkeit ist die Kontinuität. Wer ein gutes Bildportfolio hat, kann regelmäßig posten, ohne jedes Mal neu überlegen zu müssen, welches Foto passt.




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