Mitarbeiterfotos für eine soziale Einrichtung: 19 Portraits und der Alltag mit Kindern

Ansicht St. Vinzenzhaus Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe

Auf einen Blick

  • Auftrag: Mitarbeiterfotos und Alltagsbilder für die neue Website des St. Vinzenzhauses in Speicher, auch für Recruiting
  • Umfang: 19 Business Portraits und Mitarbeitende aus verschiedenen Berufen, vom Hausmeister über die Küchenkraft bis zum Erzieher
  • Ablauf: Vorbesuch, rund zwei Wochen Vorbereitung, zwei Fototermine
  • Besonderheit: Einverständniserklärungen von Eltern und Mitarbeitenden, einheitlicher Hintergrund in Natur
  • Einsatz: Website des Hauses und Karriereseite der Josefs-Gesellschaft
Business Portrait eines Erziehers vor Naturhintergrund, Mitarbeiterfotos für das St. Vinzenzhaus in Speicher

Hausaufgaben, Lego spielen, Kuscheln, Sockenspiele: So sieht ein Tag in einem Haus für Kinder und Jugendliche aus. Und mittendrin stehen die Menschen, die ihn gestalten. Für die neue Website des St. Vinzenzhauses in Speicher habe ich 19 Business Portraits fotografiert und den Alltag mit den Kindern begleitet.

Was war die Aufgabe bei den Mitarbeiterfotos für die soziale Einrichtung?

Die Fotos sollten nicht nur für eine Website dienen, sondern auch für Recruiting eingesetzt werden. Deshalb sollte ich verschiedene Berufsgruppen fotografieren. Die Aufgabe war doppelt: Ich brauchte zwei Herangehensweisen, einmal die Mitarbeitenden während ihrer Arbeit und einmal Stimmungsbilder mit den Kindern. Dazu kamen die 19 Business Portraits und Mitarbeitende aus verschiedenen Berufen, zum Beispiel Hausmeister, Küchenkraft und Erzieher.

Wie läuft die Vorbereitung für einen Fototermin in einer sozialen Einrichtung?

Für diesen Auftrag bin ich vorab ins Haus gefahren und habe mir einen ersten Eindruck von den Gegebenheiten gemacht. Ich habe mich mit der Geschäftsleitung ausgetauscht, wie wir die Mitarbeitenden und die Kinder auf den Fototermin vorbereiten können und wer in Betracht kommt.

Dabei war es wichtig, den Datenschutz genau zu beachten. Dafür brauchten wir die Einverständniserklärungen der Eltern der Kinder und der Mitarbeitenden. Die Sorge war groß, dass nur wenige Kinder teilnehmen könnten. Das Personal dachte, es sei schwierig, die Genehmigung der Eltern zu bekommen.

Wir schauten uns die Räumlichkeiten und die einzelnen Wohnbereiche der Gruppen an. Ich achte dabei auf die Lichtverhältnisse. Einige Mitarbeitende konnte ich gleich kennenlernen. Das war mir sehr wichtig, damit sie sich beim Fototermin vor der Kamera wohlfühlen.

Bis zum Fototermin waren es circa zwei Wochen, in denen sich das Personal vorbereiten konnte. Außerdem gab es einen Call mit der Geschäftsleitung der Josefs-Gesellschaft und der Personalabteilung, denn die Fotos sollten auch für Recruiting dienen.

Wie lief der erste Fototermin ab?

Als ich zum Termin kam, lagen wider Erwarten viele Einverständniserklärungen der Kinder und Mitarbeitenden vor, damit wir die Fotos veröffentlichen dürfen. Das hat mich sehr gefreut. Alle waren vorbereitet, die Mitarbeitenden waren bereit.

So starteten wir mit den Porträts im großen Meetingraum. Dazu baute ich mein Lichtset auf und fotografierte einen nach dem anderen. Wir hatten Spaß dabei, und ich bekam das Feedback, dass es gar nicht so schwierig war.

Es gab einen Plan, welche Wohngruppen und welche Tagesgruppe bei bestimmten Tätigkeiten fotografiert werden sollten. Eine Person an meiner Seite hatte den Ablauf geplant und führte mich durch das Haus. So gingen wir von Etage zu Etage und von Gruppe zu Gruppe und trafen die verschiedensten Kinder und Tätigkeiten: Hausaufgaben, Lego spielen, Kuscheln, Sockenspiele, einfach tolle Dinge, die täglich mit den Kindern geschehen. Auch in der Turnhalle waren wir. Es ging unter anderem runter in die Küche, wo wir eine Küchenkraft beim Vorbereiten des nächsten Tages fotografierten.

Am Nachmittag ging es nach draußen. Das Wetter war super, und die Kinder hatten Spaß beim Fußballspielen, Klettern und Rennen. Es wurden Inliner gefahren und Ball gespielt, und die Mitarbeitenden kümmerten sich um ihre Schützlinge.

Was entstand beim zweiten Fototermin?

Beim zweiten Fototermin fotografierten wir die Dinge, die beim ersten Termin noch nicht entstehen konnten. Eine Mädchengruppe hatte einen Grill- und Cocktailnachmittag mit alkoholfreien Cocktails vorbereitet, bei dem sogar getanzt wurde. Hier hatten wir jede Menge Spaß. Die restlichen Bilder fotografierten wir auf dem Hof.

Erzieherin mit drei Kindern bei der Cocktailparty auf der Dachterrasse im St. Vinzenzhaus Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe

Warum ein einheitlicher Hintergrund in Natur?

Das Haus wünschte sich für alle Porträts denselben Hintergrund, und zwar in Natur. Das Naturmotiv entstand direkt vor Ort. Ich habe mit meiner Kamera und dem 70-200-mm-Objektiv bei Blende 3,2 Bäume aufgenommen und den Fokus dabei von Hand verstellt, sodass sie bewusst unscharf sind. So hebt sich die Person später vom Hintergrund ab. Alle Personen habe ich vor einem grauen Hintergrund fotografiert, weil beim ersten Fototermin noch nicht feststand, welcher Hintergrund eingesetzt werden sollte. Später habe ich den grauen Hintergrund durch das Naturmotiv ersetzt. So wirken alle Porträts einheitlich, egal ob die Menschen in der Küche, im Büro oder im Haus arbeiten.

Wofür werden die Bilder eingesetzt?

Die Bilder kommen auf die neue Website des Hauses. Im selben Fototermin sind außerdem Bilder für die Karriereseite der Josefs-Gesellschaft entstanden. Während der zwei Fototermine entstanden richtig viele schöne Bilder: Stimmungsbilder, Porträts und Fotos von den Mitarbeitenden.

Die neue Website ist fast fertig, und ich bin sehr gespannt darauf.

Meine Meinung dazu

Aus zwei Perspektiven sollte fotografiert werden, und dafür gab es klare Gründe.

Zum einen sollte eine authentische Website entstehen, mit Situationen aus dem Tagesablauf und mit Gesichtern für die Über-uns-Seite. In einem Haus für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, die Geschäftsleitung, die Betreuer und die Kinder im Tagesablauf und in allen Aktivitäten sichtbar zu machen. Jede Person in ihrer Rolle.

Zum anderen war die Aufgabe, die verschiedenen Berufsgruppen darzustellen, damit eine ansprechende Karriereseite mit Gesichtern entstehen kann. Das ist ganz wichtig. Hier liegt der Fokus auf den einzelnen Berufen.

Was heißt das für dein Unternehmen?

Du suchst Mitarbeiterfotos für dein Team oder für deine Einrichtung? Dann findest du alles auf der Seite Mitarbeiterfotos in Koblenz. Für Bilder in Stellenanzeigen und auf der Karriereseite lies Recruiting-Fotografie. Einen Überblick über alle Leistungen gibt dir die Seite Unternehmensfotografie in Koblenz. Für Bewerber und Karriereseite lies außerdem Employer Branding Fotografie in Koblenz. Ein weiteres Beispiel findest du bei den Mitarbeiterfotos für die Seybold Steuerberatung.

Fazit: Mitarbeiterfotos für eine soziale Einrichtung zeigen Menschen und Alltag

Mitarbeiterfotos für eine soziale Einrichtung brauchen Vorbereitung, Einverständniserklärungen und einen Plan. Dann entstehen in zwei Fototerminen 19 Porträts mit einheitlichem Naturhintergrund und Alltagsbilder aus Hausaufgaben, Spiel und Freizeit, die für Website und Recruiting dienen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist ein Erfahrungsbericht und keine Rechtsberatung zum Datenschutz.

Häufige Fragen zu Mitarbeiterfotos in einer sozialen Einrichtung

Wie funktioniert der Datenschutz bei Fotos von Kindern und Mitarbeitenden?

Vor dem Fototermin liegen die Einverständniserklärungen der Eltern und der Mitarbeitenden vor. Nur mit diesen Erklärungen dürfen die Fotos veröffentlicht werden.

Können Mitarbeiterporträts und Alltagsbilder im selben Auftrag entstehen?

Ja. In diesem Haus entstanden 19 Business Portraits im Meetingraum und Alltagsbilder in den Gruppen, in der Turnhalle, in der Küche und draußen, verteilt auf zwei Fototermine.

Wie bereitet sich ein Team auf den Fototermin vor?

Rund zwei Wochen vorher wird das Personal informiert, ein Ablaufplan legt fest, welche Gruppen bei welchen Tätigkeiten fotografiert werden, und Karina Schuh lernt vorab einige Mitarbeitende kennen.

Wie entsteht ein einheitlicher Hintergrund bei Porträts?

Die Porträts entstehen vor einem grauen Hintergrund und werden danach durch ein Motiv ersetzt. Hier war es ein vor Ort aufgenommenes, bewusst unscharfes Bild von Bäumen.

Lassen sich die Bilder auch für Recruiting und die Karriereseite nutzen?

Ja. Bei diesem Auftrag gehörte Recruiting zu den Vorgaben. Verschiedene Berufsgruppen wurden fotografiert, und im selben Fototermin entstanden Bilder für die Karriereseite der Josefs-Gesellschaft.

Wie viel Vorlauf braucht ein solcher Fototermin?

Zwischen Vorbesuch und Fototermin lagen in diesem Fall rund zwei Wochen. Plane diese Zeit vor allem für die Einverständniserklärungen ein.

Logo Karina Schuh – Markenfotografin Koblenz
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