
Auf meiner Über-mich-Seite stehen bereits ein paar Fun Facts. Aber mal ehrlich — die ganze Geschichte passt da nicht rein.
Deshalb gibt es hier die Langversion. 44 Dinge über mich. Manche witzig, manche überraschend, alle wahr.
Früher und aufgewachsen
- Als Kind hatten wir einmal 1.000 Tomatenpflanzen. Ich esse keine Tomaten — nur Ketchup und Tomatensuppe.
- Wenn ich als Kind den Auftrag bekam, etwas zu holen, habe ich die Dinge nie gefunden.
- In der 7. Klasse musste ich zum ersten Mal für drei Wochen allein von zuhause weg. Ich hatte viel Heimweh. Heute kann ich mir ein Leben ohne Reisen nicht mehr vorstellen.
- Als Kind wollte ich Stewardess werden. Heute reise ich auch ohne diesen Beruf um die Welt.
- In meiner Kindheit haben mich die anderen Kinder Brillenschlange genannt. Ich liebe meine Brille — kann nicht ohne.
- Ich bin in einem kleinen Dorf aufgewachsen. Als wir das letzte Mal auf der Suche nach einem neuen Zuhause waren, sagte ich: nie wieder ein Kaff. Unser Haus steht in einem Dorf mit etwa 150 Einwohnern.
- Ich bin in einer Schwarz-Weiß-Welt aufgewachsen. Mit dem Fall der Mauer wurde mein Leben bunt.
- 1989 bin ich vier Tage vor dem Mauerfall über die Tschechei in den Westen geflohen.
Eigenheiten
- Meine Wäsche hänge ich immer rechts herum auf. Wenn sie verkehrt herum hängt, muss ich sie umdrehen.
- Ich lese immer alle Nachrichten und kann es nicht haben, wenn eine rote Zahl an einer App klebt.
- Wenn mir ein Missgeschick passiert, kann ich auch mal richtig über mich lachen.
- Auf Reisen nehme ich mein Kopfkissen mit.
- Wenn ich verreise, bin ich immer sehr organisiert.
- Abends habe ich immer heiße Füße. Meine Schwester auch.
- Ich bin ein Morgenmensch.
- Sobald die Sonne scheint, kann ich Berge versetzen.
- Ich liebe es zu lesen — merke mir aber nie den Titel. Es passiert mir schonmal, dass ich ein Buch zweimal kaufe.
Sprache und Kommunikation
- Wenn ich gezwungen bin, zwei Fremdsprachen zu sprechen, verwechsle ich sie manchmal.
- Wenn ich Englisch oder Französisch spreche, kommt manchmal mein Dialekt aus dem Osten durch.
- Ich habe keinen Spitznamen — aber früher gab es eine Limo namens Karena und Azuro. Deshalb hatte ich mal den Spitznamen Azuro.
Fotografie und Arbeit
- Ich kann mir keine Gesichter merken — und Namen erst recht nicht. Als Fotografin muss ich Menschen oft zwei bis drei Mal sehen, bevor ich sie mir merke. Was ich mir merke: wie jemand wirkt.
- Wenn ich unterwegs bin und keine Kamera dabei habe, nutze ich mein Smartphone. Ich kann nicht durch die Welt gehen, ohne Fotos zu machen.
- Nach jedem Termin muss ich direkt zurück zum Schreibtisch — Fotos sichern, Batterien laden. Nach dem Fototermin ist vor dem Fototermin.
- Meine Kamera habe ich richtig kennengelernt, als ich Geburten fotografiert habe.
- Zu meinem Fotografiestudium in New Mexico gehörte ein Praktikum bei der ortsansässigen Presse. Ich durfte Gefangene mit Fußfesseln bei Gericht fotografieren.
- Ich habe die ersten Promis fotografiert.
- In meinem vorigen Beruf habe ich zu allem Ja gesagt. Heute bin ich frei — und liebe, was ich tue.
- Ich brauche ständig neue Fotos von mir, um über alle möglichen Themen zu berichten. Ich weiß also sehr genau, wie sich meine Kunden fühlen.
- Für jeden eigenen Fototermin kaufe ich mir ein neues Outfit.
- Wenn ich für mich ein neues Outfit kaufe, entscheide ich mich fast immer für Orange oder Blau.
- Ich habe 2022 gleich drei Förderungen vom Land und Staat bekommen. Das Jahr fühlt sich wie ein Gewinn an — obwohl ich noch nie etwas gewonnen habe.
Reisen und Abenteuer
- Während eines Urlaubs in den USA habe ich mal drei echte Bären gesehen. Einer davon fraß direkt neben unserem Zelt das Hundefutter der Nachbarn.
- Bis ich meinen Sohn geboren habe, war ich oft tauchen. Die Stille unter Wasser hat mir meinen Stress genommen. Heute macht mir die Natur den Kopf frei.
- Ich fühle mich zu allen Orten hingezogen, wo ich mal gewohnt habe. Ich komme immer wieder.
Heute
- Ich habe Angst vor Spinnen — und habe trotzdem acht Jahre in New Mexico gewohnt, wo es viele große Spinnen gibt.
- Zum Abschluss meines letzten Workshops in den USA sagte jemand über mich: Sie ist wie Familie. Man fühlt sich immer wohl mit ihr.
- Meine Kunden ticken ähnlich wie ich.
- In den letzten Jahren habe ich Locken bekommen. Seitdem ich meine Haare wachsen lasse, finden sie andere toll.
- Ich schau gern Tatort.
- Ich mache mir mein Leben leicht.
- Ich lebe im Jetzt.
- Ich bin super spontan und immer offen für neue Ideen.
- Ich habe viel Respekt vor einem Launch.
- Wenn Menschen mich ansprechen und sagen “Du bist doch die mit dem Orange” — dann weiß ich, dass es funktioniert.
Was macht dich besonders? Schreib es mir gern in die Kommentare — ich freue mich darauf.
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